Haupt >> Gartenarbeit >> Unwahrscheinliche Gärtner: Tiere mit versehentlich grünen Daumen

Unwahrscheinliche Gärtner: Tiere mit versehentlich grünen Daumen

Indigo Bunting Blue Bird auf Sonnenblumen

Haben Sie sich schon einmal einen Moment Zeit genommen, um Ihre Gartenarbeit zu bewundern und bemerkten, dass Pflanzentriebe dort sprießen, wo Sie sie nicht gesät haben? Es ist ein Rätsel, bei dem Sie sich wahrscheinlich gefragt haben: Wie in aller Welt sind die da hingekommen? Die kurze Antwort ist die Tierwelt, die durch Ihre Gartenbeete und Ihren Hinterhof wandert! Von Saatsämaschinen bis hin zu Unkrautvernichtern, hier sind fünf Kreaturen, die unbeabsichtigt Profis darin sind, Ihrem Garten beim Wachsen zu helfen.

5 versehentliche Tiergärtner

1. Singvögel – Unordentliche Esser, Samenstreuer

Vogelhäuschen im Garten mit herumgewachsenen Sonnenblumen

Vögel fressen Samen. Aber beim Essen an Futterhäuschen und Vogelbädern verschütten sie sie auch. Wenn es auf dem Boden gelassen wird, sprießt Vogelfutter dort, wo es landet, und erzeugt improvisierte Flecken von Wildblumen und Unkraut im Gras.

2. Kolibris – hübsche Bestäuber

Kolibri schwebt neben Lilienblüten-Panoramablick

Wie Bienen und Schmetterlinge sind Kolibris Bestäuber, das heißt, sie helfen Blumen und Bäumen, sich zu vermehren. Kolibris bestäuben Pflanzen durch den einfachen Akt des Essens. Wenn die winzigen Vögel ihre nadelförmigen Schnäbel in Trompeten-, Fuchsien- und Fingerhutblüten stecken, um Nektar zu trinken, wird der Pollen in der Blüte gestört. Es haftet an den Schnäbeln der Kolibris und wird auf neue Blüten übertragen, wenn die kleinen Vögel benachbarte Blumen besuchen. Während die Bestäubung die Blumen nicht zum Blühen bringt, benötigen bis zu 80 % der Pflanzen sie, um Früchte zu tragen oder neue Samen zu produzieren, die neue Pflanzen wachsen lassen.



3. Eichhörnchen & Streifenhörnchen – Geheime Säer

Streifenhörnchen mit Wangen voller Nüsse und Samen Chipmunk, der wilde Himbeeren isst. Eichhörnchen vergräbt eine Nuss

Um sich zu ernähren, wenn Pflanzen in kühleren Monaten knapp sind, sammeln und lagern Eichhörnchen – und ihre gestreiften Cousins ​​​​Chipmunks – fieberhaft Samen und Nüsse (und Eicheln, Walnüsse, Tulpen und Krokuszwiebeln). Aber wenn Eichhörnchen und Streifenhörnchen so viel Aufhebens machen, dass sie Samen fallen lassen, bevor sie sie begraben, oder vergessen, wo sie ein geheimes Versteck versteckt haben, können diese falsch platzierten Mahlzeiten als überraschende Sonnenblumen oder Setzlinge in Blumentöpfen und Rasen wieder auftauchen.

3. Regenwürmer – Bodenfräsen

Wurmkompost - Kompost

Regenwürmer sind die Bodenfräsen der Natur. Auf ihrem Weg unter die Erde, wühlen sie sich durch den Schmutz, lockern sie kompakten Boden. Dadurch wird nicht nur der Boden belüftet, wodurch Sauerstoff und andere Nährstoffe besser für die Pflanzen zugänglich sind, sondern auch eine bessere Drainage, da das Wasser schneller bis zu den Wurzeln gefiltert werden kann.

Regenwürmer helfen auch bei der Kompostierung – sie fressen Bakterien, Pilze und kleine Organismen im Schmutz, wodurch er nährstoffreicher wird) und helfen, den pH-Wert des Bodens zu neutralisieren.

4. Schildkröten & Landschildkröten – Weed Wackers

Dieser könnte eine Überraschung sein! Landschildkröten, Süßwasserschildkröten und Landschildkröten schleichen gelegentlich in Gärten auf der Suche nach kühlen, feuchten Plätzen zum Ausruhen und Auftanken. Während Schildkröten Gartensalat, Obst und Gemüse fressen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben, bereiten sie auch Mahlzeiten aus zerstörerischen Garteninsekten (wie Raupen und Schnecken) und Eindringlingen (wie Löwenzahn, Klee und Malve) zu.

5. Hirsche, Kaninchen, Bären – Samenstreuer

Schwarzbären lieben wilde Blaubeeren, daher können die Pflanzen an unwahrscheinlichen Orten auftauchen.

Diese Kreaturen sind oft unwillkommene Besucher in Gärten und Hinterhöfen, aber trotz des Geschmackstests von Laub und Früchten sind ihre Aktivitäten nicht völlig destruktiv. Nachdem die Früchte gegessen wurden, passieren ihre harten, inneren Samen den Verdauungstrakt dieser Tiere und gelangen über den Kot der Tiere zurück zur Erde (wenn auch meilenweit von einem Garten entfernt). Diese Art der Samenstreuung ist weit verbreitet und ist besonders vorteilhaft für die Vermehrung und den Lebensunterhalt einheimischer Pflanzen und Wildblumen, die in lokalen Regionen einzigartig sind.

Wiegen

Haben Sie zufällige Gärtner in Ihrem Garten? Haben Sie Blumen oder Grün an einem ungewöhnlichen Ort auftauchen sehen? Sag es uns in den Kommentaren unten!